Schüler-Kampagne "bunt statt blau" gestartet

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Unter dem Motto "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" startet die Krankenkasse DAK-Gesundheit heute erneut ihre bundesweite Kampagne gegen den anhaltend hohen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen 12 und 17 Jahren findet zum dritten Mal statt. Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Es wurden insgesamt 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen.

Nach der aktuellen Bundesstatistik landeten 2010 knapp 26.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Auch wenn damit die absolute Zahl im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen ist, bedeutet dies bezogen auf 100.000 Personen dieser Altersgruppe eine Steigerung um 0,3 Prozent. "Wir hoffen, dass wir durch weitere Aufklärung die negative Entwicklung der vergangenen Jahre endlich stoppen können", sagt der Vorstandschef der DAK-Gesundheit, Herbert Rebscher. "Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche selbst die glaubwürdigsten Botschafter. Deshalb setzen wir unseren Wettbewerb fort."

2011 hatten 12.500 junge Künstler bunte Plakate zum Thema gemalt. Unterstützt wird "bunt statt blau" durch ein breites Netzwerk aus Politikern, Wissenschaftlern, Suchtexperten und Künstlern. "Mit der Kampagne gelingt es beispielhaft, ein Zeichen gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen zu setzen", erklärt die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans. "Der Wettbewerb erreicht viele Jugendliche und bewegt sie dazu, sich kritisch mit diesem wichtigen Thema auseinander zu setzen." Es sei wichtig, im Schulunterricht über den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu sprechen.

Hier geht es zum Wettbewerb.

Quelle: DAK-Gesundheit

Bildnachweis: pixelio.de, Thorsten Freyer

 

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